FXIFY
Bis 90% Split + Add-Ons
Alle Konditionen auf einen Blick
Regeln, an denen Konten scheitern
Nicht der Drawdown kostet die meisten Gebühren, sondern eine Regel, die man nicht kannte. Was hier steht, stammt von der Anbieterseite; was fehlt, geben wir als fehlend aus, statt es zu erraten.
Woran Konten bei FXIFY scheitern
Nicht der Markt kostet die meisten Konten, sondern eine Regel, die man nicht auf dem Schirm hatte. Was hier steht, folgt aus den oben belegten Konditionen dieses Anbieters — in der Reihenfolge, in der es teuer wird.
- Static Drawdown — der freundlichere Fall. Die Grenze bleibt an der Startsumme. Jeder Gewinn wird damit zu echtem Puffer, und das Konto wird mit der Zeit sicherer statt empfindlicher. Das ist der wichtigste strukturelle Unterschied zu den Trailing-Anbietern.
- Nachrichten-Handel: auf 1-, 2- und 3-Phasen-Konten erlaubt. Diese Regel kostet deshalb so oft Geld, weil sie nicht vom Ergebnis abhängt: Auch ein Gewinntrade im gesperrten Fenster ist ein Verstoß.
- Positions- und Kontraktgrenzen: 1:30 für Majors und Gold · 1:50 als Zubuchung. Das ist die einzige der vier Regeln, die man im Eifer eines Trades reißt, nicht aus Unkenntnis.
Was sich geändert hat
Das Datum ist der Tag, an dem uns die Änderung aufgefallen ist — nicht zwingend der Tag, an dem der Anbieter sie vorgenommen hat. Wer sein Konto vorher gekauft hat, kannte die alte Regel.
Vor- und Nachteile
- ✓Hoher Profit-Split von 90%
- ✓Static Drawdown — dein Gewinn wird zu echtem Puffer
- ✓Gebühr wird bei Auszahlung erstattet
- ✓Nur eine Prüfungsphase (1-Step)
- ✓Schnelle Auszahlung: On-demand
- •Regeln können sich jederzeit ändern — vor Kauf prüfen
Handelsplattformen
Auszahlungsmethoden: Wise, Crypto
Was FXIFY für deine Steuer bedeutet
Gerechnet aus dem Sitz, der Abrechnungswährung und den Konditionen dieses Anbieters. Das ist eine Einordnung der Rechtslage, keine Steuerberatung — die darf nach § 5 StBerG nur, wer dazu befugt ist.
FXIFY sitzt in UK, also im Drittland. Auch hier liegt der Ort der Leistung nach § 3a Abs. 2 UStG beim Auftraggeber: In Deutschland ist sie nicht steuerbar, die Rechnung trägt keine Umsatzsteuer. Anders als innerhalb der EU brauchst du dafür keine USt-IdNr. des Anbieters — wohl aber einen Beleg darüber, wo er sitzt.
Die Umsatzsteuer ist dabei die kleinere Hälfte. Eine Auszahlung von FXIFY ist eine Betriebseinnahme — kein Kapitalertrag, keine Abgeltungsteuer, kein Sparerpauschbetrag. Sie geht in die Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG und wird mit deinem persönlichen Steuersatz belastet, zuzüglich Gewerbesteuer, soweit der Freibetrag von 24.500 € überschritten ist. Wer das erste gute Jahr hinter sich hat, bekommt im Folgejahr zusätzlich vierteljährliche Vorauszahlungen (§ 37 EStG) — die häufigste böse Überraschung in diesem Geschäft.
FXIFY rechnet in USD ab. Für die Buchführung zählt aber der Euro-Betrag, und zwar nicht zum Kurs deiner Bank: Maßgeblich ist nach § 16 Abs. 6 UStG der monatliche Umsatzsteuer-Umrechnungskurs des Bundesfinanzministeriums für den Monat des Zuflusses. Zwischen Bankkurs und BMF-Kurs liegen erfahrungsgemäß ein bis zwei Prozent — bei 20.000 € Jahresauszahlung sind das 200 bis 400 €, um die dein ausgewiesener Umsatz falsch ist, wenn du den falschen Kurs nimmst.
Der Auszahlungsrhythmus ist On-demand. Für die Steuer zählt nicht, wann du die Auszahlung beantragt hast, sondern wann das Geld auf deinem Konto war (§ 11 EStG). Das wird genau einmal im Jahr wichtig, und dann richtig: Eine Auszahlung, die du am 28. Dezember beantragst und am 3. Januar bekommst, gehört ins neue Jahr.
Die Challenge-Gebühr ab $59 ist eine Betriebsausgabe im Jahr der Zahlung. Wird sie später erstattet, ist die Erstattung eine Betriebseinnahme im Jahr des Rückflusses — die beiden Vorgänge kürzen sich nicht gegeneinander weg, auch wenn sie sich wirtschaftlich aufheben. Fällt beides in verschiedene Jahre, verschiebt das deinen Gewinn zwischen ihnen.
Aufbewahren, und zwar unveränderbar: Gebührenbelege, Auszahlungsnachweise, Kursnachweise, deine eigenen Rechnungen. Fuer Buchungsbelege sind es seit dem Vierten Bürokratieentlastungsgesetz acht Jahre (§ 147 Abs. 3 AO), für Bücher und Aufzeichnungen weiterhin zehn. Die Frist beginnt erst mit dem Ende des Jahres, in dem der Beleg entstanden ist. Das Finanzamt fragt nicht nach dem Kontostand, sondern nach dem Beleg.
Häufige Fragen zu FXIFY
Was kostet eine Challenge bei FXIFY?
Die Challenge startet bei $59. Die Gebühr wird bei der ersten Auszahlung erstattet.
Welchen Drawdown-Typ nutzt FXIFY?
FXIFY verwendet einen Static Drawdown (8%). Das Limit bleibt fest an der Startsumme, dein Gewinn wird also zu echtem Puffer.
Wie hoch ist der Profit-Split bei FXIFY?
Der Profit-Split liegt bei 90% — so viel vom erwirtschafteten Gewinn bleibt bei dir.
Wie schnell zahlt FXIFY aus?
Der Auszahlungsrhythmus ist: On-demand.
Ist FXIFY für Anfänger geeignet?
Durch den Static Drawdown und 1 Prüfungsphase(n) ist der Einstieg vergleichsweise berechenbar. Entscheidend bleibt dein Risikomanagement.
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